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Rückblick: Erbbaurecht für bezahlbares Wohnen am 01.10.2019 in München

Angesichts des dringenden Bedarfs an bezahlbarem Wohnraum, steigender Bodenpreise und schrumpfender

Baulandreserven denken aktuell viele Kommunen über einen neuen Umgang mit ihren Liegenschaften nach. Das Erbbaurecht ist zwar kein neues Instrument, die Erbbaurechtsverordnung feierte im Jahr 2019 hundertjähriges Bestehen, doch es kann als gemeinwohlorientiertes Instrument zur langfristigen Gestaltung der Liegenschaftspolitik sowie zur Umsetzung einer niederschwelligen Bodennutzung beitragen. (Zum Weiterlesen bitte anklicken.)

Foto: Pixabay.de

Das Erbbaurecht platziert sich zwischen Mieten und Kaufen und bildet einen eigenen Markt mit eigenen Regeln. Es bietet sowohl für den Erbbaurechtsgeber als auch den Nehmer gewisse Vorteile und kann an die jeweiligen Bedürfnisse flexibel angepasst werden, beispielsweise
hinsichtlich der Laufzeit oder des Erbbauzinses. Diese beiden Faktoren werden, ebenso wie weitere Regelungen, im Erbbaurechtsvertrag festgehalten, der das Verhältnis zwischen Grundstückseigentümer und Erbbaurechtsnehmer regelt.


Dieses Fachseminar bot einen ersten Einblick und Überblick zu Gestaltungsmöglichkeiten und Potentialen des Erbbaurechts. Behandelt wurden die Rechtsgrundlagen, juristische Fragestellungen bei der Vertragsgestaltung sowie Praxisbeispiele, insbesondere die Erbbaurechtsvergabe in der Stadt Wolfsburg sowie der Umgang mit Grund und Boden im Modell der Stiftung trias.