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Rückblick: Städtebau und Recht - Online-Seminar vom 28.9. bis 1.10.2020

Die traditionell Ende September stattfindende Veranstaltung „Städtebau und Recht“ feierte 2020 eine Premiere: Erstmals trafen sich die 160 an den aktuellen Entwicklungen des Städtebaurechts interessierten nicht vor Ort, sondern pandemiebedingt im digitalen Raum.

Dabei konnte aus der Not eine Tugend gemacht werden, indem die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Planverfahren wie die Behördenorganisation einen thematischen Schwerpunkt darstellten. Inhaltlich bot die Veranstaltung aber noch mehr: aktuell diskutierte Themen des Baulandmobilisierungsgesetzes, der beschleunigten Bereitstellung von Bauland und neuen Nutzungsmischungen in Folge einer möglichst kompakten Stadt wurden erörtert und diskutiert. Zudem informierte wieder der vierte Senat des  Bundesverwaltungsgerichts über die jüngste Rechtsprechung. Auch hier machte sich die Pandemie  bemerkbar, indem die Anzahl der vorgestellten Judikate gegenüber den Vorjahren deutlich zurückging.

Insgesamt hat die Veranstaltung inhaltlich wie von den neuen Rahmenbedingungen her überzeugt. Das zeigt einmal mehr, dass Krisen auch Chancen bieten: Die Digitalisierung des Kursangebots der Institute hat mit der Durchführung der teilnehmerstärksten Veranstaltung als Online-Tagung ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen von Teilnehmer/-innen und Referent/-innen bestätigen das Institut für Städtebau in seiner Konzeption und zeigen somit auch für 2021 einen Weg auf, die Traditionsveranstaltung unabhängig von der dann herrschenden Pandemielage durchführen zu können.