Fachexkursionen

ISW vor Ort in San Francisco und der Bay Area

Das ISW veranstaltet vom 19. bis 28. Oktober 2018 eine achttägige Studienreise nach San Francisco.

Die San Francisco Bay Area zählt zu den innovations- und wachstumsstärksten Metropolregionen der USA und zeichnet sich sowohl in wirtschaftlicher als auch in sozialer, kultureller und geographischer Hinsicht durch eine große Diversität aus. Diese Diversität spiegelt sich auch im Städtebau, der Architektur sowie den städtebaulichen Strategien und Planungsebenen wieder.

Ziel der Fachexkursion ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen vertieften Einblick in die Siedlungs- und Stadtentwicklung der Bay Area zu geben, ortspezifische Herausforderungen und Entwicklungsschwerpunkte sowie ausgewählte städtebauliche Projekte zu erörtern und zu besichtigen. Hierbei werden folgende Themenschwerpunkte gesetzt:

  • Integrierte und strategische Stadt- und Regionalplanung
  • Entwicklung neuer Stadtquartiere und urbane Wohnformen
  • Konversion und Integration von ehemaligen Militär- und Hafenflächen
  • Historische Stadtentwicklung und Denkmalpflege
  • Verkehrsberuhigung und Rückbau von infrastrukturellen Großstrukturen
  • New Urbanism
  • Moderne Arbeitswelten und Universitäten
  • Hochbauarchitekturen und besondere Bauformen und Stadtstrukturen

Die Städtebauliche Studienreise setzt sich aus Fachvorträgen, Fachgesprächen, Stadtrundgängen und Busrundfahrten zusammen.

Die Studienreise ist ausgebucht. Infos zur Warteliste finden Sie hier.  

Studienreise nach Kuba und Miami

Das ISB veranstaltet vom 31. März bis 14. April 2019 eine Studienreise nach Kuba und Miami.

Nach der wirtschaftlichen Neuausrichtung, die 2011 ratifiziert wurde, sowie der Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit den USA im Dezember 2014 gehört Kuba zu den sich am schnellsten verändernden Ländern der Welt. Der Inselstaat öffnet sich für ausländische Investoren, die Tourismuszahlen steigen rasant. Diese neue Dynamik trifft auf ein Land, das durch eine jahrzehntelange sozialistisch geprägte Regierung geprägt ist. Teile der Bevölkerung haben sich bewusst ins Exil begeben, um vermeintlich bessere Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten zu haben.

Einer der Hotspots für Emigranten aus Kuba ist die Gegend um Miami. Die Metropole im Süden Floridas steht für Lebensfreude, Entspannung, den South Beach und stetiges wirtschaftliches Wachstum. Durch den global zu beobachtenden Trend der Urbanisierung werden auch in Miami zahlreiche neue Entwicklungen angestoßen. Im Gegensatz hierzu sind die vorhandenen sozialen Probleme zu sehen, die sich auch baulich manifestieren: Immigrantenviertel wie Little Havanna oder Retirement Communities stehen der Idee der durchmischten Stadt entgegen.

Ziel der Studienreise ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen vertieften Einblick in die teils widersprüchlichen, teils sich gegenseitig beschleunigenden Entwicklungen zu gewinnen. Es soll auf die aktuellen Herausforderungen der Stadtentwicklung unter Wahrung des eigenen Erbes und vor dem Hintergrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen aufmerksam gemacht werden. Hierzu sind folgende Programmpunkte geplant:

  • Kulturelles Erbe und Denkmalschutz unter Wachstumsbedingungen
  • Entwicklung neuer Wohnquartiere
  • Urban Gardening
  • Regionalplanung
  • Integrierte Stadtentwicklung
  • Kooperation mit privaten Akteuren
  • Soziale Segregation und ihre bauliche Manifestierung
  • Moderne Arbeitswelten und Universitäten
  • Hochbauarchitekturen und besondere Bauformen und Stadtstrukturen

Die Studienreise setzt sich aus Fachvorträgen, Fachgesprächen, Stadtrundgängen und Busrundfahren zusammen. Es werden Havanna, Trinidad, Sancti Spiritus, Camagüey, Santa Clara und Miami besucht.

Weitere Informationen zur Studienreise finden Sie hier.