Fachexkursionen

ISW vor Ort in der Hansestadt Hamburg

Das ISW veranstaltet am 08./09. Juni 2018 eine zweitägige Fachexkursion in Hamburg.

Hamburg, mit ca. 1,8 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, wächst. Bis 2030 rechnet die Hansestadt mit circa 100.000 neu zugezogenen Bewohnern – eine Prognose, die mit vergleichsweise hohen Mieten, Wohnungsknappheit und steigender Nachfrage nach Wohnraum einhergeht. Daher versucht die Hansestadt Hamburg, die vorhandenen Flächenpotentiale für den dringend zu realisierenden Wohnungsbau systematisch aufzubereiten.

Die Stadt Hamburg reagiert darauf unter anderem mit großen innerstädtischen Entwicklungsprojekten, die deutschlandweit Beachtung finden. Die HafenCity zählt zu den größten Stadtentwicklungsprojekten Europas. Mitten in Hamburg entsteht ein neuer, gemischt genutzter Stadtteil, der die Hamburger Innenstadt durch Umnutzung einer ehemaligen Hafenfläche um 40% erweitert. Bei der Besichtigung dieses komplexen, großflächigen Konversionsprojekts werden vor allem instrumentelle und Verfahrensaspekte am Beispiel der Etablierung einer Entwicklungsgesellschaft und deren innovativer Arbeitsteilung mit der Stadtverwaltung berücksichtigt.

Mitte Altona ist das zweitgrößte Stadtentwicklungsgebiet in Hamburg und steht in Zusammenhang mit der Verlegung des Fernbahnhofs. In den nächsten 15 Jahren entstehen im Rahmen einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Wohnquartiere sowie innovative Gewerbe- und Sportflächenentwicklungen. Im ersten Bauabschnitt sind bereits 1600 Wohneinheiten im Bau.

Des Weiteren hat die IBA Hamburg von 2006 bis 2013 das Bild der „Problemstadtteile“ Wilhelmsburg und Veddel verändert. Unter dem Motto „Zukunft der Metropolen“ suchte die IBA Antworten auf die dringendsten Fragen der modernen Stadt und realisierte dazu experimentelle Modellprojekte zu integrativer Quartierserneuerung, die Vorbildcharakter für den Planungs- und Entwicklungsalltag andernorts haben, beispielsweise hinsichtlich der Gewinnung und Nutzung erneuerbarer Energien vor Ort oder der Energieeinsparung in Bestand und Neubau.

Das Detailprogramm sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

ISW vor Ort in Weyarn und Brannenburg

Das ISW veranstaltet am 04. Juli 2018 eine halbtägige Exkursion in den Münchner Süden.

Die Metropolregion München zählt zu den wachstumsstärksten Regionen in Deutschland. Die steigenden Bevölkerungszahlen beschränken sich nicht nur auf die Landeshauptstadt. Der Druck und die Nachfrage nach zusätzlichem Wohnraum ist in nahezu allen Mitgliedskommunen der EMM e.V. mitsamt der bekannten Begleiterscheinungen, steigenden Wohn- und Mietkosten sowie Flächenneuinanspruchnahme, präsent. Doch das Wachstum eröffnet auch Chancen für die betroffenen Kommunen und bietet u.a. durch die Integration urbaner Wohn- und Lebensformen neue Spielräume für eine zukunftsfähige Stadt- und Ortsentwicklung. Es gilt, das Wachstum behutsam und unter Berücksichtigung der vorhandenen lokalen Strukturen und Bedürfnisse so zu gestalten, dass neue Qualitäten im Bereich Wohnen, Daseinsvorsorge und Baukultur entstehen können.

Ziel der Fachexkursion ist es, anhand von zwei ausgewählten Wohnungsbau- und Quartiersprojekten in kleinen Kommunen im Süden der Metropolregion München beispielhaft aufzuzeigen, wie die Herausforderung Wachstum gewinnbringend für Kommunen genutzt werden kann.

Besichtigt werden die Projekte „Innerörtliche Nachverdichtung am Klosteranger“ in Weyarn, und „Dahoam im Inntal – Mehrgenerationenwohnen am Wendelstein“. Die Projekte sind teilweise noch im Bau, finden jedoch bereits in diesem Stadium große Beachtung und wurden zuletzt im Rahmen der Verleihung des Preises für Baukultur der Metropolregion München 2018 ausgezeichnet.

Das Detailprogramm finden Sie hier.

ISW vor Ort in San Francisco und der Bay Area

Das ISW veranstaltet vom 19. bis 28. Oktober 2018 eine achttägige Studienreise nach San Francisco.

Die San Francisco Bay Area zählt zu den innovations- und wachstumsstärksten Metropolregionen der USA und zeichnet sich sowohl in wirtschaftlicher als auch in sozialer, kultureller und geographischer Hinsicht durch eine große Diversität aus. Diese Diversität spiegelt sich auch im Städtebau, der Architektur sowie den städtebaulichen Strategien und Planungsebenen wieder.

Ziel der Fachexkursion ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen vertieften Einblick in die Siedlungs- und Stadtentwicklung der Bay Area zu geben, ortspezifische Herausforderungen und Entwicklungsschwerpunkte sowie ausgewählte städtebauliche Projekte zu erörtern und zu besichtigen. Hierbei werden folgende Themenschwerpunkte gesetzt:

  • Integrierte und strategische Stadt- und Regionalplanung
  • Entwicklung neuer Stadtquartiere und urbane Wohnformen
  • Konversion und Integration von ehemaligen Militär- und Hafenflächen
  • Historische Stadtentwicklung und Denkmalpflege
  • Verkehrsberuhigung und Rückbau von infrastrukturellen Großstrukturen
  • New Urbanism
  • Moderne Arbeitswelten und Universitäten
  • Hochbauarchitekturen und besondere Bauformen und Stadtstrukturen

Die Städtebauliche Studienreise setzt sich aus Fachvorträgen, Fachgesprächen, Stadtrundgängen und Busrundfahrten zusammen.

Wir sind ausgebucht! Das Detailprogramm sowie Infos zur Warteliste finden Sie hier.