Fachexkursionen

ISW vor Ort in München

Das ISW veranstaltet am 16./17. März 2018 eine zweitägige Fachexkursion in München.

München wächst – und das den neuesten Prognosen entsprechend immer schneller. Die Einwohnerzahl der bayerischen Landeshauptstadt wird voraussichtlich im Jahr 2030 die 1,8 Mio. Marke überschreiten – im Durchschnitt bedeutet dies ein Plus von rund 20.000 Einwohnern pro Jahr. Das Wachstum birgt insbesondere vor dem Hintergrund der bestehenden hohen Bevölkerungsdichte, hohen Boden- und Mietpreisen sowie begrenzter Flächenpotenziale große Herausforderungen für die Stadtentwicklungsplanung.

Die Bautätigkeit in München umfasst neben Nachverdichtungsmaßnahmen den Neubau von ganzen Stadtquartieren. Ehemalige innerstädtische Kasernenareale und Gewerbebrachen sowie Erweiterungsflächen am Stadtrand bieten die Möglichkeit, neue, moderne Quartiere zu entwickeln. Hierbei steht neben der Realisierung von bezahlbarem Wohnraum die Zusammenarbeit mit Konsortien aus Baugenossenschaften, Baugemeinschaften und privaten sowie städtischen Wohnungsbaugesellschaften im Vordergrund. Weiterhin wird mit der Konzeption und Umsetzung innovativer Mobilitätskonzepte darauf hingearbeitet, die Quartiere weitegehend autofrei zu gestalten.

Ziel der Exkursion ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen möglichst konkreten Einblick in die aktuelle städtebauliche und stadtentwicklungspolitische Entwicklung und Perspektive der Stadt München zu ermöglichen. Der inhaltliche Schwerpunkt der Erläuterungen und Besichtigungen liegt auf den Themenbereichen Wohnungsbau und Quartiersentwicklung. Darüber hinaus wird mit Blick auf stadtgeschichtliche Aspekte und aktuelle Entwicklungsprojekte ein Teil der Münchner Innenstadt besichtigt.

Das Detailprogramm sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

ISW vor Ort in der Hansestadt Hamburg

Das ISW veranstaltet am 08./09. Juni 2018 eine zweitägige Fachexkursion in Hamburg.

Hamburg, mit ca. 1,8 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, wächst. Bis 2030 rechnet die Hansestadt mit circa 100.000 neu zugezogenen Bewohnern – eine Prognose, die mit vergleichsweise hohen Mieten, Wohnungsknappheit und steigender Nachfrage nach Wohnraum einhergeht. Daher versucht die Hansestadt Hamburg, die vorhandenen Flächenpotentiale für den dringend zu realisierenden Wohnungsbau systematisch aufzubereiten.

Die Stadt Hamburg reagiert darauf unter anderem mit großen innerstädtischen Entwicklungsprojekten, die deutschlandweit Beachtung finden. Die HafenCity zählt zu den größten Stadtentwicklungsprojekten Europas. Mitten in Hamburg entsteht ein neuer, gemischt genutzter Stadtteil, der die Hamburger Innenstadt durch Umnutzung einer ehemaligen Hafenfläche um 40% erweitert. Bei der Besichtigung dieses komplexen, großflächigen Konversionsprojekts werden vor allem instrumentelle und Verfahrensaspekte am Beispiel der Etablierung einer Entwicklungsgesellschaft und deren innovativer Arbeitsteilung mit der Stadtverwaltung berücksichtigt.

Mitte Altona ist das zweitgrößte Stadtentwicklungsgebiet in Hamburg und steht in Zusammenhang mit der Verlegung des Fernbahnhofs. In den nächsten 15 Jahren entstehen im Rahmen einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Wohnquartiere sowie innovative Gewerbe- und Sportflächenentwicklungen. Im ersten Bauabschnitt sind bereits 1600 Wohneinheiten im Bau.

Des Weiteren hat die IBA Hamburg von 2006 bis 2013 das Bild der „Problemstadtteile“ Wilhelmsburg und Veddel verändert. Unter dem Motto „Zukunft der Metropolen“ suchte die IBA Antworten auf die dringendsten Fragen der modernen Stadt und realisierte dazu experimentelle Modellprojekte zu integrativer Quartierserneuerung, die Vorbildcharakter für den Planungs- und Entwicklungsalltag andernorts haben, beispielsweise hinsichtlich der Gewinnung und Nutzung erneuerbarer Energien vor Ort oder der Energieeinsparung in Bestand und Neubau.

Das Detailprogramm sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

ISW vor Ort in San Francisco und der Bay Area

Das ISW veranstaltet vom 19. bis 28. Oktober 2018 eine achttägige Fachexkursion nach San Francisco.

Die San Francisco Bay Area zählt zu den innovations- und wachstumsstärksten Metropolregionen der USA und zeichnet sich sowohl in wirtschaftlicher als auch in sozialer, kultureller und geographischer Hinsicht durch eine große Diversität aus. Diese Diversität spiegelt sich auch im Städtebau, der Architektur sowie den städtebaulichen Strategien und Planungsebenen wieder.

Ziel der Fachexkursion ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen vertieften Einblick in die Siedlungs- und Stadtentwicklung der Bay Area zu geben, ortspezifische Herausforderungen und Entwicklungsschwerpunkte sowie ausgewählte städtebauliche Projekte zu erörtern und zu besichtigen. Hierbei werden folgende Themenschwerpunkte gesetzt:

  • Integrierte und strategische Stadt- und Regionalplanung
  • Entwicklung neuer Stadtquartiere und urbane Wohnformen
  • Konversion und Integration von ehemaligen Militär- und Hafenflächen
  • Historische Stadtentwicklung und Denkmalpflege
  • Verkehrsberuhigung und Rückbau von infrastrukturellen Großstrukturen
  • New Urbanism
  • Moderne Arbeitswelten und Universitäten
  • Hochbauarchitekturen und besondere Bauformen und Stadtstrukturen

Die Städtebauliche Studienreise setzt sich aus Fachvorträgen Fachgesprächen, Stadtrundgängen und Busrundfahrten zusammen. Wir bitten bei der Anmeldung zu berücksichtigen, dass ein Großteil der Besichtigungen zu Fuß durchgeführt wird. 

Das Detailprogramm sowie das Anmeldeformular finden Sie hier