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Planungskultur regionaler Initiativen und interkommunaler Kooperation

in Kooperation mit der Wiechers Stiftung,
gefördert im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat

Da sich die Rahmenbedingungen und Aufgabenstellungen kommunalen Handelns im Laufe der Zeit verändert und erweitert haben, können viele Herausforderungen kaum noch mit bestehenden kommunalen Kapazitäten und innerhalb der räumlichen Gemeindegrenzen bewältigt werden. Demzufolge hat sich in den letzten Jahrzehnten ein breites Spektrum regionaler Initiativen und interkommunaler Kooperationen entwickelt, das sich nicht nur hinsichtlich des Institutionalisierungsgrades, der Dauer der Zusammenarbeit oder der gemeinsam bearbeiteten Aufgabenbereiche unterscheidet.   

Vor diesem Hintergrund wird die Veröffentlichung „Planungskultur regionaler Initiativen und interkommunaler Kooperationen“, die als gemeinsame Initiative zwischen Deutschem Städtetag, Deutschem Städte- und Gemeindebund, Institut für Städtebau und Wohnungswesen und gefördert im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, als handlungsorientierte Weiterführung entsteht, beispielgebende
Planungsprozesse und Projekte zum Umgang mit regionalen und interkommunalen Herausforderungen vorstellen.

Die inhaltlichen und methodischen Innovationen sind nun die Grundlage für ein Symposium von Wissenschaft und Praxis mit dem Ziel, sich in zwei Gesprächsrunden über die Bewältigung aktueller Herausforderungen, das neue Verständnis von Zielen und Inhalten grenzübergreifender Gemeindeentwicklung und über neue Planungskultur in der Gestaltung von Entwicklungsprozessen auszutauschen sowie der Frage nachzugehen, wie zukünftig Stärken weiterentwickelt, Herausforderungen gemeistert und Maßstäbe und Standards definiert werden können.

Die Fachöffentlichkeit, Planerinnen und Planer sowie Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft sind herzlich eingeladen, den Status Quo der Planungskultur regionaler Initiativen und interkommunaler Kooperation in Vorträgen, Podien und Gesprächen zu reflektieren und gemeinsame Perspektiven für ihre Weiterentwicklung zu entwerfen. Das Symposium wird, über die oben genannten Träger hinaus, von der Wiechers Stiftung: Staedte für Menschen unterstützt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Programmablauf

02.12.2019, Montag

12:30 Anmeldung, Mittagsimbiss und Kontakte
13:30 Begrüßung 
Dr. Timo Munzinger, Deutscher Städtetag
13:45 Einführung und Erläuterung des Publikationsvorhabens
Prof. Julian Wékel, Institut für Städtebau und Wohnungswesen München, Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung e.V.
14:00 Von der Notwendigkeit regionaler Planung und Entwicklung
Dr. Reimar Molitor, Region Köln / Bonn e. V.
14:30

Neues Verständnis von Zielen und Inhalten interkommunaler Gemeindeentwicklung und neue Planungskultur in der gemeinsamen Gestaltung von Entwicklungsprozessen
- Impulsvorträge und Podiumsdiskussion - 
Moderation: Bernd Düsterdiek, Deutscher Städte- und Gemeindebund
Im Gespräch: 
Bürgermeister Wolfgang Borst, Stadt Hofheim i.Ufr. und Gemeinde-Allianz Hofheimer Land
Dr. Christoph Hemberger, Verband Region Stuttgart
Dr. Reimar Molitor, Region Köln / Bonn e. V.
Annette Nothnagel, OstWestfalenLippe OWL Gesellschaft zur Förderung der Region mbH

16:00 Kaffee und Kontakte
16:30 Der Blick nach vorne - Stärken weiterentwickeln, Herausforderungen meistern, Maßstäbe und Standards regionaler Initiativen und interkommunaler Kooperation definieren
- Impulsvorträge und Podiumsdiskussion - 
Moderation: Dr. Timo Munzinger, Deutscher Städtetag
Im Gespräch: 
Norbert Portz, Deutscher Städte- und Gemeindebund
Holger Hoffschröer, Reicher Haase Assoziierte

Prof. Julian Wékel, ISW / DASL
Rüdiger Wiechers, Stadtrat a.D. Bad Vilbel
18:00 Empfang der Wiechers Stiftung: Städte für Menschen
Get-together
19:30 Ende des Symposiums
Jetzt anmelden

Tagungsort

Deutscher Städtetag - Gereonshaus Gereonstraße 18-32
50670 Köln
In Verbindung mit dieser Buchung können Sie das Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn nutzen.

Moderation

Prof. Dipl.-Ing. Julian Wékel

Institutsdirektor ISW

Kontakt

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an:
David Ohnsorge
Telefon: 089-542706-20
E-Mail: ohnsorge@isw.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat (Telefon: 089 54 27 06 0 ).