03 18

Urbane Gebiete, Ferienhausgebiete und § 13b

Fortbildungsnachweis

Die BauGB-Novelle 2017, das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/52/EU im Städtebaurecht und zur Stärkung des neues Zusammenhalts in der Stadt, ist am 13. Mai 2017 in Kraft getreten. Die Kerninhalte der BauGB-Novelle 2017 sind die Einführung der neuen Baugebietskategorie „Urbanes Gebiet“, eine Erhöhung der Lärmwerte in der TA Lärm sowie die Einbeziehung von Außenbereichsflächen gemäß § 13b BauGB.


Das Fachseminar greift die Novellierungen auf und erläutert anhand verschiedener Schwerpunktthemen, wie sich die Änderungen auf die Planungspraxis auswirken und was Kommunen zukünftig beachten müssen. Das Fachseminar behandelt folgende Schwerpunktthemen:

  • Gemischte Gebiete zwischen allgemeinem Wohngebiet und Gewerbegebiet
  • Erweiterter Anwendungsbereich des beschleunigten Verfahrens nach §13b BauGB
  • Ferienwohnungen, Ferienhausgebiete, Fremdenverkehrsgebiete – neue Anwendungsvoraussetzungen für die Planungspraxis
  • Baugebietskategorie „Urbanes Gebiet“

 

 

Programmablauf

Montag, 05.02.2018

09:00Anmeldung, Kaffee und Kontakte
09:30Beginn der Tagung
16:30Ende der Tagung
inklusive Kaffeepausen und Mittagsimbiss

A. Gemischte Gebiete zwischen Allgemeinem Wohngebiet und Gewerbegebiet

  • Abgrenzung des Urbanen Gebiets zu anderen gemischten Gebieten sowie zu Wohn- und Gewerbegebieten

    • Gebietscharakter / Zweckbestimmung
    • Anwendungsbereiche
    • Zulässige und ausnahmsweise zulässige Arten von Nutzungen
    • Sonderregelungen in § 6a Abs. 4 BauNVO
    • Störgradsystematik, Trennungsgrundsatz
    • Lärmschutzfragen
    • Maßfestsetzungen und mögliche Überschreitungen
    • faktische Urbane Gebiete
    • Änderung PlanZV

  • Was ist grundsätzlich zu beachten?

    • Erforderlichkeit von Festsetzungen
    • Wahrung der Zweckbestimmung
    • Anforderungen, Möglichkeiten und Grenzen der planerischen Feinsteuerung
    • Bedeutung der Planbegründung

B. Erweiterter Anwendungsbereich des beschleunigten Verfahrens nach § 13b BauGB

  • Bebauungsplan der Innenentwicklung (§ 13a BauGB)

    • Grenzen des Anwendungsbereichs
    • Stand der Rechtsprechung

  • Neuer § 13b BauGB

    • Verhältnis zu § 13a BauGB
    • Befristung
    • neuer Anwendungsbereich Außenbereichsflächen
    • Beachtung zu Festlegungen der Raumordnung
    • Verhältnis zu Darstellungen des Flächennutzungsplans
    • praktische Anwendungsprobleme

C. Ferienwohnungen, Ferienhausgebiete, Fremdenverkehrsgebiete - neue Anwendungsvoraussetzungen für die Planungspraxis

  • Ferienwohnungen (§ 13a BauNVO)

    • Abgrenzung
    • Feinsteuerung
    • bestehende Babauungsplangebiete

  • Sondergebiete, die der Erholung dienen (§ 10 BauNVO)

    • Anwendungsvoraussetzungen
    • Zweckbestimmung, zulässige Nutzungen

  • Sondergebiete für den Fremdenverkehr (§ 11 BauNVO)

    • Anwendungsvoraussetzungen
    • Zweckbestimmung, zulässige Nutzungen

  • Sicherung von Gebieten mit Fremdenverkehrsfunktionen (§ 22 BauGB)
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Tagungsort

InterCityHotel Düsseldorf Graf-Adolf-Straße 81-87
40210 Düsseldorf

Referent/innen

  • Ute Mitschang

    Plan + Consult Mitschang GmbH, Potsdam / München

  • Dr. Gernot Schiller

    Redeker Sellner Dahs, Berlin / München

Moderation

Annika Recht B.A.

Veranstaltungsmanagement

Fortbildungsnachweis

Sie erhalten vom ISW eine Teilnahmebestätigung. Die Architektenkammern Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg erkennen die Veranstaltung mit einem Umfang von 8 Unterrichtsstunden an. Für die Veranstaltung vergibt die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen 7 Fortbildungspunkte. 

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt 280,00 EUR.

In der Teilnahmegebühr sind eine Tagungsmappe, Mittagsimbiss sowie Getränke enthalten.

Kontakt

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an:
Sarah Dörr
Telefon: 089-54270613
E-Mail: doerr@isw.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat (Telefon: 089 54 27 06 0 ).