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Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme

Ausgebucht

in Kooperation mit der Bayerischen Architektenkammer

Durch die steigende Wohnraumnachfrage und die regional angespannten Baulandmärkte gewinnt das Instrument der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme wieder an Bedeutung. So ziehen zunehmend Städte und Gemeinden aufgrund der Schwierigkeiten bei der Baulandmobilisierung die Anwendung der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme in Erwägung, um brachgefallene Flächen wieder nutzbar zu machen.

In der Planungspraxis wirft die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme einige Fragen auf: Was gilt es bei der Durchführung der SEM zu beachten? Welchen Beitrag kann das Instrumentarium zur Bereitstellung von Bauland leisten? Ist die SEM ein geeignetes Instrument um bedarfsgerechten Wohnraum zu schaffen? Wie kann die Finanzierung der SEM erfolgen? Welche Erwerbsmodelle gibt es? Wie kann mit Widerständen Betroffener/der Alteigentümer umgegangen werden? Wie kann die Beteiligung im Rahmen der SEM ausgestaltet werden? Wie können städtebauliche Qualitäten gesichert werden? Wo liegen die Grenzen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme?

Die angestoßenen Fragen werden im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung vor allem für Vertreter der kommunalen Verwaltungen, freie Planungs- und Architekturbüros, Entwicklungsträger und Vertreter der Wohnungswirtschaft beantwortet. Darüber hinaus sind alle anderen am Thema Interessierten herzlich willkommen.

Programmablauf

 21.03.2019, Donnerstag

09:00

Anmeldung, Kaffee und Kontakte

09:30

Begrüßung und Einführung
Maria Köppen-Fuhrmann (ISB)

09:45Vorbereitende Untersuchungen: Voraussetzungen und Anforderungen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme
Voraussetzungen der SEM, Prüfgegenstände der vorbereitenden Untersuchungen, Auskunftspflichten, formelle Schritte der vorbereitenden Untersuchungen, Rechtsfolgen, bodenrechtliche Bedeutung und Fristen
Sonja Knapp, die STEG Stadtentwicklung GmbH
10:45Fragen und Diskussion
11:00Kaffee und Kontakte
11:15Rechtliche Anforderungen an die Vorbereitung und die Festsetzung von städtebaulichen Entwicklungssatzungen
Dr. Holger Schmitz, Noerr LLP
12:00Fragen und Diskussion
12:15Mittagspause
13:15

Praxisbericht: Durchführung der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme
Abgrenzung des Entwicklungsbereichs, Anforderungen an die Begründung zur Entwicklungssatzung, gemeindliche Pflichten, Durchführung der SEM
Dr. Frank Burlein, Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft

14:15Fragen und Diskussion
14:30Kaffee und Kontakte
15:00Erwerbs- und Veräußerungspflichten der Gemeinde – Ausnahmen, Fristen, Ausgleich
Vorkaufsrecht, Enteignungsvoraussetzungen, Abwendung, Ausnahmen von Erwerbspflicht, Ablösevereinbarungen, Übernahmeverlangen, Rückveräußerung,
Ausgleichsbeträge
Dr. Gernot Schiller, Redeker Sellner Dahs
15:45Fragen und Diskussion
16:00Entwicklungsmaßnahme Freiburg Dietenbach
Ablauf, Grundlagen und Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchungen für Dietenbach, Begründung der Entwicklungssatzung, Ziele und Zwecke der SEM, Finanzierungsmodell, Grunderwerb und Kooperationsmodell, Bürgerdialog und Betroffenenbeteiligung, Wettbewerbsergebnisse
Ingo Breuker, Stadt Freiburg im Breisgau
16:45Fragen und Diskussion
17:00Ende der Veranstaltung

 

 

Tagungsort

Evangelische Stadtakademie Herzog-Wilhelm-Str. 24
80331 München

Referent/innen

  • Ingo Breuker

    Stadt Freiburg im Breisgau

  • Dr. Frank Burlein

    Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft, Erfurt

  • Sonja Knapp

    Fachgebietsleitung, Abteilung Bauland und Projektentwicklung, die STEG Stadtentwicklung GmbH

  • Dr. Gernot Schiller

    Redeker Sellner Dahs, Berlin

  • Dr. Holger Schmitz

    Noerr LLP, Berlin

Moderation

Maria Köppen-Fuhrmann M.Sc. Stadt- und Regionalplanung

Wissenschaftliche Referentin ISB Berlin

Fortbildungsnachweis

Sie erhalten vom ISW eine Teilnahmebestätigung. Die Veranstaltung wird von der AKH anerkannt. Die AKBW erkennt die Veranstaltung mit einem Umfang von 4 Unterrichtsstunden an.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt 300,00 EUR.

In der Teilnahmegebühr sind eine Tagungsmappe, Mittagsimbiss sowie Getränke enthalten.

Kontakt

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an:
Maria Köppen-Fuhrmann
Telefon: 030-230822-23
E-Mail: koeppen@staedtebau-berlin.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat (Telefon: 089 54 27 06 0 ).