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Schallschutzbezogene Festsetzungen im Bebauungsplan

Ausgebucht

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Für die Warteliste melden Sie sich in unserem Sekretariat unter 089-542706-0.

Die allermeisten städtebaulichen Planungen sind heute mit Immissionskonflikten vor allem in Bezug auf Schallimmissionen verbunden. Im Rahmen der Aufstellung von Bebauungsplänen stehen insoweit i.d.R. zwei Aspekte im Fokus: Gewährleistung gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse einerseits und Ausschluss von Beschränkungen bestehender Emittenten in ihrem Bestand bzw. ihrer Entwicklung andererseits.

Im Rahmen des Seminars werden anhand von konkreten fiktiven Planungsfällen typische Lärmschutzkonflikte und ihre Lösung v.a. durch zeichnerische und textliche Festsetzungen im Bebauungsplan besprochen.

Die Kombi-Teilnahme an den Seminaren 21l19 und 22l19 bieten wir zu einer vergünstigten Teilnahmegebühr an (siehe Teilnahmegebühr).

Programmablauf

Dienstag, 02.04.2019

09:00Anmeldung, Kaffee und Kontakte
09:30Begrüßung und Einführung
16:30Ende der Veranstaltung
inklusive Kaffeepausen und Mittagsimbiss

A. Problemaufriss

  • Leitbild der Innenentwicklung
  • Nebeneinander- / Aufeinandertreffen von Nutzungen unterschiedlicher Schutzwürdigkeit

B. Fiktive Planungsfälle

  • Ermittlung und Bewertung der Auswirkungen
  • Bestimmung der jeweils einschlägigen Vorschriften und sonstigen technischen Regelwerken
  • Besprechung von Festsetzungsvorschlägen zur Lösung der Schallschutzkonflikte
  • Möglicher Konflikttransfer / Städtebaulicher Vertrag

1. Fall
Planung eines allgemeinen Wohngebiets in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer stark belasteten Straße

2. Fall
Planung des Neubaus / Ausbaus einer Erschließungsstraße in der Nachbarschaft einer schutzwürdigen Nutzung

3. Fall
Planung einer Wohnnutzung in unmittelbarer Nachbarschaft zu bestehenden gewerblichen oder industriellen Nutzungen

4. Fall
Planung einer gewerblichen Nutzung in der Nachbarschaft zu einer bestehenden schutzwürdigen Wohnnutzung

5. Fall
Planung einer Wohnnutzung in der Nachbarschaft zu einer Sportanlage

6. Fall
Planung einer schallintensiven Freizeitanlage in der Nachbarschaft zu einer bestehenden Wohnnutzung

7. Fall
Planung eines Wohngebiets in der Nachbarschaft zu einem bestehenden Gewerbegebiet und einer stark befahrenen Straße

8. Fall
Überplanung einer Gemengelage

Tagungsort

InterCityHotel Düsseldorf Graf-Adolf-Straße 81-87
40210 Düsseldorf

Referent/innen

  • Ute Mitschang

    Plan + Consult Mitschang GmbH, Potsdam / München

  • Dr. Gernot Schiller

    Redeker Sellner Dahs, Berlin / München

Moderation

Dipl.-Geogr. Sarah Dörr

Wissenschaftliche Referentin

Fortbildungsnachweis

Sie erhalten vom ISW eine Teilnahmebestätigung. Die Veranstaltung wird von der AKH anerkannt. Die AKNW erkennt die Veranstaltung mit einem Umfang von 8 Unterrichtsstunden an.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt 280,00 EUR.

In der Teilnahmegebühr sind eine Tagungsmappe, Mittagsimbiss sowie Getränke enthalten.

Hinweis:
Die Anmeldung und Teilnahme an den Seminaren 21l19 und 22l19 bieten wir pro Teilnehmendem zu einer vergünstigten Teilnahmegebühr von 450,00 EUR an. Bitte beachten Sie, dass eine Kombination verschiedener Rabatte nicht möglich ist.

Kontakt

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an:
Sarah Dörr
Telefon: 089-542706-13
E-Mail: doerr@isw.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat (Telefon: 089 54 27 06 0 ).