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Aktuelle Erfahrungen mit innovativen Stellplatzsatzungen und Mobilitätskonzepten

Ausgebucht

in Kooperation mit stattbau münchen

Die Ausgestaltung von Stellplatzsatzungen sowie die Herstellung von Stellplätzen sind in den letzten Jahren verstärkt diskutiert worden, zum Beispiel im Rahmen der Diskussion für bezahlbares Wohnen, in der die Stellplatzbaupflicht als eine Stellschraube zur Baukostenreduktion identifiziert wurde. Auf Landes- und auch auf kommunaler Ebene ist ein differenzierter Umgang mit diesem Thema zu beobachten. Einige Städte, wie zum Beispiel Berlin oder Hamburg, haben die generelle Stellplatzpflicht bereits vor einigen Jahren abgeschafft bzw. ausgesetzt. Die Stadt München hat den Stellplatzschlüssel der bestehenden Satzung im Jahr 2016 flexibilisiert, wobei der Einbeziehung von Mobilitätskonzepten eine entscheidende Rolle zukommt.

Im Rahmen dieser Tagung wollen wir zusammen mit Ihnen und den eingeladenen Experten folgenden Fragen nachgehen:

  • Was sind die bisherigen Erfahrungen mit innovativen Ansätzen des Stellplatznachweises?
  • Welche Anforderungen gibt es? Unter welchen Voraussetzungen kann von den Richtwertangaben für Wohnbauvorhaben und dem daraus abgeleiteten Nachweis von Stellplätzen abgewichen werden?
  • Wenn weniger Parkplätze im Wohnumfeld zur Verfügung stehen, welche Rolle spielen alternative Angebote wie Mobilitätsmanagement? Welche Elemente benötigt man für ein funktionierendes Konzept?
  • Wie werden die Bestimmungen über Stellplätze und Garagen im Bauplanungs- und Bauordnungsrecht praktisch und sachgerecht umgesetzt? Welche Anforderungen bestehen?

Für die Warteliste melden Sie sich in unserem Sekretariat unter 089-542706-0.

Programmablauf

09:30Anmeldung, Kaffee und Kontakte
10:00Begrüßung und Einführung
David Ohnsorge, ISW
10:15Untersuchung von Stellplatzsatzungen und Empfehlungen für Kostensenkungen unter Beachtung moderner Mobilitätskonzepte
Dr.-Ing. Eckhart Heinrichs, LK Argus
11.00Kaffee und Kontakte
11:15Erfahrungen mit der Flexibilisierung des Stellplatzschlüssels in München
Georg Dunkel, Landeshauptstadt München
12:00Erfahrungen mit der Abschaffung der Stellplatzpflicht in Hamburg
Michael Munske, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
12:45Mittagsimbiss
13:45Stellplätze im Bauplanungs- und Bauordnungsrecht
Dr. Gerhard Spieß, Döring Spieß Rechtsanwälte
14:30Mobilitätskonzepte - Chancen, Herausforderungen und Lösungen
Christian Bitter, stattbau münchen
15:15Kaffee und Kontakte
15:30Bustransfer
15:45Vor-Ort-Besichtigung der Mobilitätsstation im DomagkPark München
Christian Stupka, stattbau münchen 
16:30Bustransfer zurück zum Tagungsort
17:00Ende der Veranstaltung

Tagungsort

Regierung von Oberbayern Maximilianstraße 39
80538 München

Referent/innen

  • Christian Bitter

    stattbau münchen GmbH

  • Georg Dunkel

    Verkehrsplanung, Landeshauptstadt München

  • Dr.-Ing. Eckhart Heinrichs

    LK Argus GmbH, Berlin

  • Michael Munske

    Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg

  • Dr. Gerhard Spieß

    Döring Spieß Rechtsanwälte, München

  • Christian Stupka

    stattbau münchen GmbH

Moderation

Dipl.-Ing. David Ohnsorge

Wissenschaftlicher Referent

Fortbildungsnachweis

Sie erhalten vom ISW eine Teilnahmebestätigung. Die Veranstaltung wird von der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen anerkannt. Die Architektenkammer Baden-Württemberg erkennt die Veranstaltung mit einem Umfang von 2,5 Unterrichtsstunden an.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt 260,00 EUR.

In der Teilnahmegebühr sind eine Tagungsmappe, Mittagsimbiss sowie Getränke enthalten.

Kontakt

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an:
David Ohnsorge
Telefon: 089-542706-20
E-Mail: ohnsorge@isw.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat (Telefon: 089 54 27 06 0 ).