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Flächennutzungsplanung – Stand, veränderte Rahmenbedingungen und Fortentwicklung

unter Berücksichtigung der neuen Rahmenbedingungen und der aktuellen Rechtsprechung
Fortbildungsnachweis

Die Veranstaltung gibt einen Einblick in den aktuellen Stand des Flächennutzungsplanes, beginnend mit der Einbindung in die Raumplanung und die Aufgaben des Flächennutzungsplanes. Weitergehend werden die Verfahren zur Aufstellung, Änderung und Ergänzung des Flächennutzungsplanes vorgestellt.

Der Fokus wird bei allen Themen auch auf die veränderten Rahmenbedingungen gelegt. Abschließend wird erläutert, wie die neuen Rahmenbedingungen die Flächennutzungsplanung beeinflussen und ein Ausblick gegeben, wie sich die Flächennutzungsplanung zukünftig verändern kann.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Bau- und Planungsämter und die in Büros tätigen Planer:innen.

Die Teilnahmegebühren verstehen sich pro Person und Online-Seminartermin.
Weiterführende Informationen erhalten Sie in den Teilnahmebedingungen für die Online-Seminare.

Die Veranstaltung wird mit dem Anbieter ZOOM durchgeführt. 

Technische Hinweise Online-Seminare

Programmablauf

Dienstag, 28.04. und Mittwoch, 29.04.2026

08:45Öffnung des Seminarraums
09:00Beginn der Veranstaltung
15:30Ende der Veranstaltung
 einschließlich einer Stunde Mittagspause und zwei Kaffeepausen je 15 Minuten


A. Aktueller Sachstand der Gesetzgebung

B. Einbindung in die Struktur der Raumplanung

     1. Horizontale und vertikale Einbindung
     2. Verhältnis zur Fachplanung
     3. Anpassungspflicht nach § 7 BauGB
     4. Anpassungsgebot nach § 1 Abs. 4 BauGB

C. Aufgabe des Flächennutzungsplans

     1. Verantwortung, Akteure, Einbeziehung Dritter
     2. Gesamtgemeindliches Bodennutzungskonzept – Flächensicherung
     3. Planungserfordernis nach § 1 Abs. 3 BauGB
     4. Steuerung der verbindlichen Bauleitplanung
         a) Entwicklungsgebot (§ 8 Abs. 2 Satz 1 BauGB)
         b) Insbesondere Parallelverfahren nach § 8 Abs. 3 Satz 1 BauGB
     5. Bedeutung für die städtebauliche Entwicklung
         a) Aufstellung von Bebauungsplänen
         b) Zulassung von Bauvorhaben nach § 34 und 35 BauGB
     6. Vorbereitung und Stellenwert informeller Planungen
     7. Teilflächennutzungspläne nach § 5 Abs. 2b BauGB
     8. Abwägung
     9. Rechtsschutz
     10. Wirkungen des FNP

D. Verfahren und Verfahrenssonderformen und ihre Auswirkungen für den Flächennutzungsplan

     1. Klassisches Verfahren zur Aufstellung, Änderung, Ergänzung und Aufhebung
     2. Vereinfachtes Verfahren nach § 13 BauGB zur Änderung und Ergänzung
     3. Berichtigung im beschleunigten Verfahren nach §§ 13a BauGB

E. Neue Rahmenbedingungen ziehen Aufgabenverschiebungen nach sich

     1. Zunehmende Relevanz von Umweltbelangen: Wind, Hochwasserschutz, Wärmeplanung, Klimaschutz und Klimaanpassung, Umweltprüfung
     2. Veränderte Rahmenbedingungen:
          a) Windenergie
          b) Hochwasserschutz
          c) Wärmeplanung
          d) Klimaschutz und Klimaanpassung
          e) Umweltprüfung
     3. Zunehmende Inbezugnahme des Außenbereichs und Defizite des FNPs
     4. Strategien:
         a) Ausweitung der Privilegierungstatbestände
         b) Ausgestaltung von Sonderregelungen
         c) Vorverlagerung von Umweltprüfungen auf die Planungsebene
     5. Ansätze zur Weiterentwicklung

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Tagungsort

Online-Veranstaltung

Referent/innen

  • Univ.-Prof. a.D. Dr. Stephan Mitschang

    Institutsdirektor; Institut für Städtebau Berlin

Fortbildungsnachweis

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt 400,00 EUR.

Sie erhalten die Tagungsunterlagen zum Download.

Kontakt

Institut für Städtebau Berlin

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an:
Wiebke Diedenhofen
Telefon: 030-230822-26
E-Mail: diedenhofen@staedtebau-berlin.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
E-Mail: info@staedtebau-berlin.de
Telefon: 030 23 08 22 0