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Erfahrungen mit innovativen Stellplatzsatzungen und Mobilitätskonzepten

Fortbildungsnachweis

Die Ausgestaltung von Stellplatzsatzungen und die verpflichtende Herstellung von Stellplätzen sind in den letzten Jahren verstärkt diskutiert worden, zum Beispiel im Rahmen der Diskussion für bezahlbares Wohnen, in der die Stellplatzbaupflicht als eine Stellschraube für die Baukostenreduktion identifiziert wurde. Auf Landes- und kommunaler Ebene ist ein differenzierter Umgang mit diesem Thema zu beobachten: Einige Städte, wie zum Beispiel Berlin, haben die generelle Stellplatzpflicht abgeschafft. Die Städte München und Düsseldorf haben Möglichkeiten zur Verringerung bzw. Aussetzung des Stellplatzschlüssels eingerichtet, wobei der Einbeziehung eines Mobilitätsmanagements eine entscheidende Rolle zukommt.

Im Rahmen dieser Tagung wollen wir zusammen mit Ihnen und den eingeladenen Experten folgenden Fragen nachgehen:

  • Was sind die bisherigen Erfahrungen mit neuen Ansätzen des Stellplatznachweises?
  • Unter welchen Voraussetzungen kann von den Richtwertangaben und dem daraus abgeleiteten Nachweis von Stellplätzen abgewichen werden?
  • Wenn weniger Parkplätze im Wohnumfeld zur Verfügung stehen, welche Rolle spielen alternative Angebote wie Mobilitätsmanagement? Welche Elemente benötigt man für ein funktionierendes Konzept?
  • Welche Regelungen zu Stellplätzen wird die novellierte Bauordnung NRW festlegen?
  • Wie kann eine andere Mobilitätskultur geschaffen werden?

Abschließend wird das Mobilitätsquartier Stellwerk 60 in Köln vor Ort besichtigt. 

Programmablauf

09:30Anmeldung, Kaffee und Kontakte
10:00Begrüßung und Einführung
Christian Bitter, stattbau münchen GmbH
10:15Stellplatzsatzungen und Mobilitätskonzepte
Dr.-Ing. Eckhart Heinrichs, LK Argus GmbH
11:00Kaffee und Kontakte
11:15Geplante Neuregelungen zu Stellplätzen in der BauO NRW
Dr. Florian Hartmann, Architektenkammer NRW
12:00Erfahrungen mit der Flexibilisierung des Stellplatzschlüssels und Mobilitätskonzepten in München
Christian Bitter, stattbau münchen GmbH
12:45Mittagsimbiss
13:45Erfahrungen mit der Flexibilisierung des Stellplatzschlüssels in Düsseldorf
Cornelia Zuschke, Landeshauptstadt Düsseldorf 
14:30Transformation von Verkehrsräumen zu öffentlichen Räumen
Stefan Bendiks, Artgineering
15:15Bustransfer
15:45Mobilitätsquartier Stellwerk 60 - Köln Nippes
Hans-Georg Kleinmann und Ralph Herbertz, VCD Regionalverband Köln
16:30Bustransfer zurück zum Tagungsort
17:00Ende der Fachtagung

 

 

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Tagungsort

Köln Marriott Hotel Johannisstraße 76-80
50668 Köln

Referent/innen

  • Stefan Bendiks

    Architekt/Stadtplaner, Artgineering, Brüssel

  • Christian Bitter

    stattbau münchen GmbH

  • Dr. Florian Hartmann

    Geschäftsführer Architektenkammer NRW, Düsseldorf

  • Dr.-Ing. Eckhart Heinrichs

    LK Argus GmbH, Berlin

  • Ralph Herbertz

    VCD Regionalverband Köln

  • Hans-Georg Kleinmann

    VCD Regionalverband Köln

  • Cornelia Zuschke

    Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf

Moderation

Christian Bitter

stattbau münchen GmbH

Fortbildungsnachweis

Sie erhalten vom ISW eine Teilnahmebestätigung. Die Veranstaltung wird von der AKH anerkannt. Die AKNW erkennt die Veranstaltung mit einem Umfang von 6 Unterrichtsstunden an.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt 260,00 EUR.

In der Teilnahmegebühr sind eine Tagungsmappe, Mittagsimbiss sowie Getränke enthalten.

Kontakt

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an:
David Ohnsorge
Telefon: 089-542706-20
E-Mail: ohnsorge@isw.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat (Telefon: 089 54 27 06 0 ).