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Erfahrungsaustausch Urbanes Gebiet

Frühbucherrabatt
Fortbildungsnachweis

Seit dem Inkrafttreten des „Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2014/52/EU im Städtebaurecht und zur Stärkung des neuen Zusammenlebens in der Stadt" und der damit einhergehenden Auf-nahme des urbanen Gebiets in § 6a BauNVO sind nunmehr eineinhalb Jahre vergangen: Mittlerweile befinden sich die ersten Bebauungspläne, die ein urbanes Gebieten ausweisen, in der Auslegung. Dabei reicht das Nutzungsspektrum in der Planungspraxis von der Bestandsüberplanung bis hin zur Neuplanung ganzer Quartiere.

Obschon das urbane Gebiet bereits erste Anwendung findet, bestehen noch zahlreiche offene Fragen: Muss die Nutzungsmischung im urbanen Gebiet gesteuert werden? Wie kann die Steuerung der flexiblen Nutzungsmischung sinnvoll gestaltet werden? Was ist hinsichtlich der höheren Duldungslast des Wohnens gegenüber Lärm im urbanen Gebiet zu beachten? Wie können Immissions- bzw. Nutzungskonflikte vermieden werden? In welchem Maß kann der Nutzungskatalog urbaner Gebiete modifiziert werden?

Innerhalb des Seminars sollen einerseits anhand verschiedener Praxisbeispiele die Möglichkeiten und Grenzen der neuen Baugebietskategorie aufgezeigt und andererseits ein Erfahrungsaustausch zwischen den TeilnehmerInnen befördert werden. Da das Seminar den Erfahrungsaustausch im Fokus hat können die TeilnehmerInnen im Vorfeld der Veranstaltung Fragen oder Fallbeispiele an die ReferentInnen senden, die am Ende der Veranstaltung gemeinsam diskutiert werden.

Das Seminar richtet sich vor allem an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Planungsämter und Bauaufsichten sowie an private Planungs- und Architekturbüros. Auch Studierende und sonstige Interessierte sind herzlich willkommen.

Bitte bringen Sie ein aktuelles Baugesetzbuch mit!

Programmablauf

23.10.2019, Mittwoch

Beginn: 10:00 Uhr, Ende 17:00 Uhr

09:30Anmeldung/Ausgabe der Tagungsunterlagen
AZweckbestimmung und Gebietscharakter
- Hauptnutzungsarten
- flexible Nutzungsmischung
- mögliche Gebietskulissen (Beispiele)
- Entwicklung aus dem FNP
BSteuerung der Nutzungsmischung
- Gliederungsmöglichkeiten nach § 1 Abs. 4-9 BauNVO
- Feinsteuerung nach § 6a Abs. 4 BauNVO
CMaß der baulichen Nutzung
- Überschreitung der Ausnutzungsziffern nach § 17 Abs. 2 BauNVO
- Abweichende Abstandsflächen
- Gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse
Mittagspause
DLärmschutz im urbanen Gebiet
- Technische Regelwerke zum Lärmschutz: TA Lärm, 18. BImSchV;
DIN 18005 (?)
- Trennungsgrundsatz
- Vorsorgender Immissionsschutz
- Passiver Lärmschutz
EErfahrungsaustausch
- Freie Diskussion der Fragestellungen der TeilnehmerInnen (Bitte richten Sie Ihre Fragen im Vorfeld an koeppen@staedte-bau-berlin.de)

 

 

 

 

 

 

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Tagungsort

Haus der Architekten Danneckerstraße 54
70182 Stuttgart

Referent/innen

  • Dr. jur. Werner Finger

    Deubner & Kirchberg Rechtsanwälte/ Partnerschaft mbB, Karlsruhe

  • Maria Köppen-Fuhrmann M.Sc. Stadt- und Regionalplanung

    Wissenschaftliche Referentin ISB Berlin

Moderation

Maria Köppen-Fuhrmann M.Sc. Stadt- und Regionalplanung

Wissenschaftliche Referentin ISB Berlin

Fortbildungsnachweis

Die Fachtagung ist von der Architektenkammer Baden-Württemberg mit 8 Unterrichtsstunden für Architekten, Stadtplaner sowie Architekten und Stadtplaner im Praktikum anerkannt.
Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt 300,00 EUR. Bei Buchung bis einschließlich 25.09.2019 erhalten Sie 10% Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

In der Teilnahmegebühr sind eine Tagungsmappe sowie ein Mittagessen und Getränke in den Kaffeepausen enthalten.

Kontakt

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an:
Maria Köppen-Fuhrmann
Telefon: 030-230822-23
E-Mail: koeppen@staedtebau-berlin.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat (Telefon: 030 23 08 22 0 ).