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Bauen und Wohnen - Gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung

Fortbildungsnachweis

Seit einigen Jahren gibt es in prosperierenden Städten und Regionen einen Nachfrageüberhang auf den Wohnungsmärkten und infolge dessen steigende Mieten und Preise. Die zunehmende Dynamik auf den Wohnungsmärkten haben die Wohnraumfrage zu einer der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit werden lassen.

Dabei haben verschiedene Faktoren Einfluss auf die Entwicklung des Wohnungsmarktes. So hat beispielsweise der Bodenpreis einen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung und die Bezahlbarkeit. Ferner konzentriert sich der Wohnraumbedarf insbesondere auf das preisgedämpfte bzw. das geförderte Segment. Begrenzte Flächenreserven, Bodenspekulation und steigende Baukosten erschweren jedoch die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Durch den vielerorts angespannten Wohnungsmarkt werden zudem Segregationsprozesse angestoßen bzw. beschleunigt.

Für die planenden Gemeinden eröffnen sich daher viele Fragen: Wie kann Einfluss auf die Preisentwicklung genommen werden? Welche Möglichkeiten eröffnet ein aktives Flächenmanagement? Wie kann kostengünstig gebaut werden? Wie kann eine qualitative und nachhaltige Stadtentwicklung im Blick behalten werden?

Die angestoßenen Fragen werden im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung vor allem für die Ebene der kommunalen Planungsämter und Bauaufsichten sowie private Planungs- und Architekturbüros beantwortet. Ebenfalls sind jedoch Vertreter der Wohnungswirtschaft, sonstige Interessierte und Studierende herzlich willkommen.

Programmablauf

07.11.2019, Donnerstag

09:15 Anmeldung/Ausgabe der Tagungsunterlagen
09:45 Begrüßung und Einführung
Maria Köppen-Fuhrmann, Institut für Städtebau Berlin
10:00 Baulandkommission – Was kommt Neues beim Planen und Bauen? 
Ausblick Referentenentwurf; BauGB Novelle 2020/2021
MinDirig’n Dr. Susanne Lottermoser, Leiterin der Unterabteilung SWI, Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat
10:30 Fragen und Diskussion
11:00 Kaffeepause
11:30 Baulandmodelle für eine aktive  Bodenpolitik
Überblick und Vergleich verschiedener  Baulandmodelle
12:15 Fragen und Diskussion
12:30 Mittagspause
13:30 Das Baulandmodell der Stadt Münster
Andreas Nienaber, Leiter des Amtes für  Immobilienmanagement, Münster
14:15 Fragen und Diskussion
14:30 Erbbaurechte – Ein Instrument für eine sozialgerechte Wohnungspolitik? 
Erste Erfahrungen aus Leipzig.
 Dr. Oliver Koczy, Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung, Leipzig
15:45 Fragen und Diskussion
16:00 Kaffeepause
16:20 Neue Verbündete bei der Stadtentwicklung
Überblick über neue Stakeholder/Partner in der Stadtentwicklung; Beispielprojekte; Wie kann Zusammenarbeit gelingen
Dr. Monika Meyer, Institut für Wohnen und Umwelt GmbH, Darmstadt
17:15 Fragen und Diskussion
17:30 Ende des ersten Tages

 08.11.2019, Freitag

09:00 Stadtführung: Gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung – Wohnprojekte in Berlin
11:30 Kaffeepause
12:00 Bezahlbarer Wohnungsbau trotz Neubau
12:45 Fragen und Diskussion
13:00 Mittagspause
14:00 Nachnutzung leerstehender Großstrukturen
14:45 Fragen und Diskussion
15:00 Kaffeepause
15:30 Lebendige Nutzungsmischung in der Planungspraxis: Neue Weststadt Esslingen am Neckar Neugestaltung des ehemaligen Güterbahnhofgeländes
Franz Schneider, Stadtplanungsamt, Esslingen am Neckar
16:15 Fragen und Diskussion
16:45 Ende der Veranstaltung

 

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Tagungsort

Institut für Städtebau Berlin Schicklerstraße 5-7
10179 Berlin

Referent/innen

  • MinDirig’n Dr. Susanne Lottermoser

    Leiterin der Unterabteilung SWI, Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat

  • Andreas Nienaber

    Leiter des Amtes für Immobilienmanagement, Münster

  • Dr. Oliver Koczy

    Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung, Leipzig

  • Dr. Monika Meyer

    Institut für Wohnen und Umwelt GmbH, Darmstadt

  • Franz Schneider

    Stadtplanungsamt, Esslingen am Neckar

Moderation

Maria Köppen-Fuhrmann M.Sc. Stadt- und Regionalplanung

Wissenschaftliche Referentin ISB Berlin

Fortbildungsnachweis

Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung.

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt 350,00 EUR.

In der Teilnahmegebühr sind eine Tagungsmappe, die Mittagsversorgung sowie Getränke in den Kaffeepausen enthalten.

Kontakt

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an:
Maria Köppen-Fuhrmann
Telefon: 030-230822-23
E-Mail: koeppen@staedtebau-berlin.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat (Telefon: 030 23 08 22 0 ).