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Neues Wohnungswesen und nachhaltiger Wohnungsbau

Der Wohnungsbau steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: Steigende Baukosten, veränderte Wohnbedürfnisse, prekäre kommunale Haushalte und die fortschreitende Klimakrise erfordern neue Ansätze in Planung, Entwicklung und Umsetzung. Gleichzeitig gewinnen Fragen nach nachhaltigen, ressourcenschonenden und sozial ausgewogenen Wohnformen zunehmend an Bedeutung.

In zwei Panels sollen verschiedene Perspektiven auf den Wohnungsbau und das Wohnungswesen beleuchtet werden. Panel 1 beschäftigt sich mit dem notwendigen Wandel einerseits bei der Bauweise und andererseits bei der Sanierung des Bestands. Im Panel 2 wird der Blick auf das Wohnen in ländlicheren Räumen gelenkt. Die unterschiedlichen Rahmenbedingungen lokaler Wohnungsmärkte erfordern differenzierte Ansätze für die Entwicklung zukünftiger Wohnformen. Neben dem weiterhin dominierenden Einfamilienhaus gilt es, neue Konzepte des Wohnens und Zusammenlebens zu etablieren, die auf veränderte gesellschaftliche und räumliche Anforderungen reagieren. 

Die Veranstaltung knüpft an die gleichnamige Publikation des ISW an, die im August erschienen ist und erneut eine Beispielsammlung gegenwärtiger Planungspraxis liefert. Sie kann unter Publikationen kostenfrei heruntergeladen werden.

Gemeinsam mit den Referent:innen und allen Teilnehmer:innen möchten wir zentrale Fragestellungen der zukünftigen Wohnraumentwicklung diskutieren und Lösungsansätze für eine nachhaltige Transformation des Wohnungsbaus in den Blick nehmen.

Die Publikation wird im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert. 

Das Symposium wird zudem von der Wiechers Stiftung Städte für Menschen unterstützt.

REFERENT:INNEN

  • Alexander Bendzko, Geschäftsführung, Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Ingolstadt GmbH
  • Florian Bertz, Abteilungsleitung Technik, GWG - Wohnungsgesellschaft Reutlingen mbH
  • Manfred Brennecke, Gründer und Partner, Arc Architekten
  • Jenni Follmann, Landauer Leerstandsinitiative e.V.
  • Eva Herr, Amtsleitung Stadtplanungsamt, Stadt Köln
  • Philipp Münster, Amtsleitung Stadtplanungsamt, Stadt Ingolstadt
  • Dr. Valerie Rehle, Hochschule für Technik, Stuttgart
  • Marcel Seehuber, Vorstand, SauRiassl Syndikat e.V. 
  • Kirsten Staemmler, Projektleitung, Projekt- und Baumanagement, Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg

Es fällt keine Teilnahmegebühr an, aus organisatorischen Gründen bitten wir aber um Anmeldung bis zum 11. November 2026.

Programmablauf

Mittwoch, 18.11.2026

12:00Empfang der Wiechers Stiftung Städte für Menschen
12:45Begrüßung und Einführung
Prof. Julian Wékel, Dr. Timo Munzinger, Rüdiger Wiechers
13:00Vorstellung der Publikation
Laureen Nievel, ISW
 IMPULSE & DISKUSSION
13:20Panel 1: schnell, einfach, anders?! Wohnungsbau in herausfordernden Zeiten

Wie viel Sanierung ist genug? Modellprojekt Pfaffengrund in Heidelberg
Kirsten Staemmler

Das „Haus fast ohne Heizung“ in Ingolstadt
Alexander Bendzko, Philipp Münster

Matthias-Erzberger-Höfe in Reutlingen: Serielles Bauen auf dem alten Bauhofareal
Florian Bertz

Micro-Living: Die (neue) Wohnung für das Existenzminimum?
Eva Herr 
14:10Moderiertes Gespräch mit den Referent:innen und Teilnehmenden
15:00Kaffeepause
15:30Panel 2: Alternative Wohnideen für den ländlichen Raum

Auslaufmodell oder Umbauprojekt? Ideen und Maßnahmen für die Zukunft des Einfamilienhausbestands
Dr. Valerie Rehle

Gemeinwohl statt Eigentum: Das SauRiassl Syndikat aus Altötting
Marcel Seehuber

Mehrgenerationenwohnen im ländlichen Raum. Der Pallaufhof in Münsing
Manfred Brennecke

Hand in Hand gegen Leerstand. Bürgerschaftliches Engagement zur Aktivierung von Wohnflächenpotenzialen in Landau
Jenni Follmann 
16:10Moderiertes Gespräch mit den Referent:innen und Teilnehmenden
17:00Resümee und Abschlussdiskussion
17:15Ende der Veranstaltung

 --- Programmänderungen vorbehalten ---

Tagungsort

Standortkarte Google Maps anzeigenJa, bitte anzeigen
Deutscher Städtetag
Gereonstr. 18-32
50670 Köln

Moderation

  • Bernd Düsterdiek

    Beigeordneter Deutscher Städte- und Gemeindebund, Berlin

  • Dr. Timo Munzinger

    Referent, Deutscher Städtetag

  • Laureen Nievel M. Sc.

    Wissenschaftliche Referentin ISW München

  • Prof. Dipl.-Ing. Julian Wékel

    Institutsdirektor ISW München, Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung e.V.

Fortbildungsnachweis

Sie erhalten vom ISW eine Teilnahmebestätigung. Das Anerkennungsverfahren bei der AKNW ist noch nicht abgeschlossen. Für die Anerkennung anderer Kammern nutzen Sie bitte unsere Teilnahmebescheinigung. 

Teilnahmegebühr

Die Teilnahmegebühr beträgt 0,00 EUR.

Es fällt keine Teilnahmegebühr an, aus organisatorischen Gründen bitten wir aber um Anmeldung bis zum 11. November 2026.

Kontakt

Institut für Städtebau und Wohnungswesen, München

Für fachliche Fragen wenden Sie sich bitte an:
Laureen Nievel
Telefon: 089 542706-13
E-Mail: nievel@isw.de

Für organisatorische Auskünfte wenden Sie sich bitte an:
E-Mail: office@isw.de
Telefon: 089 54 27 06 0