Schwerpunkte der Novelle der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen
Online-Seminar am 17.02.2027Mit dem dritten Gesetz zur Änderung der Landesbauordnung NRW implementiert die Landesregierung den sogenannten BauCode NRW. Das Gesetz verfolgt im Wesentlichen die Zielstellung Planungs- und Genehmigungsprozesse zu vereinfachen, Bürokratie abzubauen, die Eigenverantwortung der am Bau Beteiligten zu stärken und insbesondere den Umbau sowie die Umnutzung bestehender Gebäude deutlich zu erleichtern.
Die Tagung behandelt die Änderungen und wirft einen Fokus auf die Umsetzungspraxis. Dabei stehen zunächst Inhalt und Ziele des Gesetzes im Fokus und die Änderungen werden anhand von Kernthemen der Novelle vorgestellt.
Danach werden für das erste Kernthema „Umbauordnung“ stellvertretend Praxisbeispiele für Verfahrenserleichterungen und Umbauprivilegien vorgestellt. Daran anschließen wird für das zweite Kernthema „Streichung der allg. anerkannten Regeln der Technik“ thematisiert, welche Anforderungen noch gestellt werden und welche Erleichterungen aber auch Risiken eine Abkehr birgt. In der Folge wirft die Tagung unter dem dritten Kernthema „Digital-First“ einen Blick auf das Genehmigungsverfahren und praxisrelevante Änderungen. Zudem werden in einem weiteren Vortrag Erleichterungen für (kritische) Infrastrukturen und die Energiewende sowie für Vorhaben der Landes- und Bündnisverteidigung vorgestellt und damit das vierte Kernthema behandelt.
Schlussendlich werden in einer Art Resümee die Änderungen auf ihre Praxisrelevanz hin eingeordnet und deren Praxistauglichkeit eingeschätzt.
Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeiter:innen in Behörden, Architekt:innen, Rechtsanwält:innen und alle anderen an der Materie interessierten Personen.
Die Teilnahmegebühren verstehen sich pro Person und Online-Seminartermin.
Weiterführende Informationen erhalten Sie in den Teilnahmebedingungen für die Online-Seminare.
Die Veranstaltung wird mit dem Anbieter ZOOM durchgeführt.
Programmablauf
Entwurfsfassung, Änderungen vorbehalten
17.02.2027, Mittwoch
| 09:15 | Öffnung des (Online-)Seminarraums |
| 09:45 | Begrüßung und Einführung Alexander Glanz, Institut für Städtebau Berlin |
| 10:00 | Inhalte und Ziele der neuen Landesbauordnung NRW – Was hat sich geändert? Dr. Adam Strzoda (angefragt), Gruppenleiter Bauaufsicht, Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf |
| 10:30 | Zeit für Fragen / Diskussion |
| 10:45 | Die neue Umbauordnung – Praxisbeispiele für Verfahrenserleichterungen und Umbauprivilegien beim Bauen im Bestand Stefan Koch (angefragt), Fachanwalt für Verwaltungsrecht und Dipl.-Verwaltungswirt, Köln |
| 11:15 | Zeit für Fragen / Diskussion |
| 11:30 | Kaffeepause |
| 11:45 | Neue Anforderungen an die allgemein geltenden Regeln der Technik – Erleichterungen und Risiko? Nick Kockler (angefragt) Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Partner bei Lenz und Johlen Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Köln |
| 12:45 | Zeit für Fragen / Diskussion |
| 13:00 | Mittagspause |
| 14:00 | Digitalisierung der Bauordnung – praxisrelevante Änderungen im Genehmigungsverfahren Georg Thomys (angefragt) Fachbereich Stadtentwicklung, Stadtplanung und Bauordnung, Stadt Hagen |
| 14:30 | Zeit für Fragen / Diskussion |
| 14:45 | Erleichterungen für (kritische) Infrastrukturen und die Energiewende sowie für Vorhaben der Landes- und Bündnisverteidigung Mechthild Bökamp-Gerdemann (angefragt), Bezirksleiterin Stadtgebiet Nordwest, Bauordnungsamt, Münster |
| 15:15 | Zeit für Fragen / Diskussion |
| 15:30 | Kaffeepause |
| 15:45 | Einordnung und Auswirkung der Änderungen für Planung, Bauherren und Bauüberwachung Dipl.-Ing. Manfred Amrehn (angefragt), Architekt und Leitender Stadtbaudirektor im Bauaufsichtsamt der Stadt Köln |
| 16:15 | Zeit für Fragen / Diskussion |
| 16:30 | Ende des 1. Veranstaltungstages |
